Osteopathie

Im Jahre 1874 entstand der Name Osteopathie. Ideengeber und Begründer der Osteopathie war A.T. Still. Die Intension etwas in der Medizin zu verändern war für Still dadurch begründet, dass die damalige Medizin in den USA unzureichend erfolgreich und sehr kostspielig war.

1864 erlebte die USA eine Meningitis-Epidemie,wodurch Still drei seiner Kinder verlor. Auch dieses Ereignis war für für ihn Motivation etwas zu verändern. Er gründete im Jahr 1892 die erste Osteopathieschule in Kirksville USA. Dort gab er sein Wissen an Studenten weiter.

Einer seiner ersten Studenten war Sir Little John, dieser brachte die Osteopathie in den 1930ern nach Europa! Nach dem Tod Stills entwickelte sich die Osteopathie bis heute permanent weiter. Die Aspekte der Cranialen bzw. der Visceralen Osteopathie sind hier zu erwähnen. 

Teilbereiche der Osteopathie:

  1. Das Parietale System
  2. Das Viscerale System
  3. Das Craniale System
  4. Das Fasziale System
  5. Die Psyche Des Menschen.

 

Diese Aufteilung dient allerdings nur didaktischen Gründen. In der Osteopathie geht es darum, alle körpereigenen Systeme zu verbinden, um so ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Das bedeutet, diese Systeme interagieren miteinander.

 

Prinzipien der Osteopathie

  1. Struktur und Funktion
  2. Selbstheilungskräfte
  3. Der Körper als Einheit
  4. Die Durchblutung als Wichtigstes
  5. Der Patient,nicht die Krankheit

Herangehensweise eines Osteopathen.

In der Osteopathie wird fast ausschließlich mit den Händen therapiert. Vor jeder Behandlung erfolgt eine ausführliche Anamnese (Patientenbefragung). Hier kann der Behandler schon eine Menge für die Therapie wichtigen Informationen erhalten.

 

Im Anschluss erfolgt ein Screening des gesamten Körpers. Hierbei gilt, von global nach lokal vorzugehen, um die teilweise sehr tiefliegenden Dysfunktionen erspüren zu können. Die Behandlung als solche ist nicht immer schmerzlos, aber nie aggressiv.

 

Osteopathie ist eine Ausbildung / Studium, welche / welches fünf Jahre dauert und mit einer sehr umfangreichen Abschlussprüfung endet.

Anwendungsgebiete:

  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Tinitus
  • Kiefergelenksbeschwerden
  • Beeinträchtigung der Verdauung
  • uvm.